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Websites

Homepage erstellen lassen: Was kostet das 2026?

Karina und Stephan am Strand

Stephan Beau
Geschäftsführer

Veröffentlicht
Lesezeit
7 Min.
Stephan Beau lächelt neben der Skizze einer Website mit Preisschild und einem orangefarbenen Kästchen mit schwarzem Haken.

Kurz beantwortet

Eine Homepage vom Profi kostet bei uns ab 1.900 € netto für eine schlanke Seite und ab 4.900 € für eine Website mit eigenem Redaktionssystem, Keyword-Recherche und Basis-SEO. Danach fallen ab 49 € im Monat für Hosting, Updates, Datensicherung und aktuelle Rechtstexte an. Den genauen Preis bestimmt, was die Website für deinen Betrieb leisten muss.

Was kostet eine Website? Das ist wie beim Arzt

Wenn du beim Arzt anrufst und sagst „Ich muss meine Kopfschmerzen loswerden“, bekommst du am Telefon keine Diagnose. Bei einer Website ist es ähnlich. Ein Handwerksbetrieb, von dem es im Ort nur zwei gibt, braucht eine Art Visitenkarte im Netz: Leistungen, Telefonnummer, Öffnungszeiten. Ein Steuerberater in Berlin konkurriert mit Tausenden anderen Seiten um dieselben Suchbegriffe. Beides heißt „Website“, hat aber mit dem Aufwand wenig gemeinsam.

Deshalb sind unsere Preise Erfahrungswerte, keine Festpreise aus dem Katalog. Sie zeigen dir, worauf du dich ungefähr einlässt und ob sich eine Anfrage für dich lohnt. Alle Preise netto:

  • Website Start: ab 1.900 € einmalig – Startseite, Über uns, Kontakt, Impressum, Datenschutz, bewusst schlank
  • Website Standard: ab 4.900 € einmalig – bis 8 Seiten, eigenes Redaktionssystem, Keyword-Recherche, Basis-SEO
  • Shopify-Shop: ab 3.900 € einmalig – für alle, die online verkaufen, auch mit nur einem Produkt
  • Website für Ferienwohnung und Ferienhaus: 2.900 € Festpreis – für Vermieter mit bis zu drei Einheiten
  • Betreuung: ab 49 € im Monat – Hosting, Updates, Datensicherung, Rechtstexte
  • Einzelaufgaben ohne Paket: 100 € pro Stunde

Website Standard kann auch einmal darunter liegen, wenn dein Projekt weniger aufwendig ist. In Stein gemeißelt ist keine dieser Zahlen.

Wovon hängt der Preis einer Website ab?

Vom Arbeitsaufwand. Arbeitszeit ist bei jeder Website der größte Posten, Lizenzen und Technik kommen dazu. Mehr Stunden entstehen vor allem durch drei Dinge: mehr Seiten mit eigenen Texten, Sonderfunktionen wie ein eigenes Buchungssystem und Mehrsprachigkeit. Fertige Schnittstellen dagegen kosten oft kaum extra.

  • Seiten und Texte: Jede Seite braucht Struktur, Text und Bilder. Wir recherchieren vorher die Suchbegriffe, die für dein Vorhaben zählen, und bauen die Texte darauf auf.
  • Sonderfunktionen: Eine Schnittstelle zu einem Maklerprogramm wie onOffice oder ein Buchungsfenster eines Ferienhausportals sind schnell eingebunden und treiben den Preis kaum. Ein eigenes System, etwa ein Verleih mit Verfügbarkeitskalender und Online-Buchung, kostet deutlich mehr Gehirnschmalz.
  • Mehrsprachigkeit: Deutsch und Dänisch sind bei uns im Norden oft sinnvoll, machen aber mehr Arbeit – bei jedem Text, jeder Seite und bei der Einrichtung für Google.

Wer schreibt die Texte, und wer liefert die Fotos?

Die Texte schreiben wir am liebsten selbst. Was drinstehen soll, kommt aber von dir: Was willst du erreichen, wie sprichst du mit deinen Kunden? Dafür reicht oft eine Sprachnachricht. Fotos kommen von dir. Sonst bleiben nur Stockfotos, und die erkennt jeder.

Fehlen Texte oder Fotos, verschiebt sich der Livegang um genau diese Zeit. Wir können mit Platzhaltern arbeiten und die Bilder später austauschen. Das geht schnell, aber irgendwann müssen die echten Fotos da sein.

Drei Beispiele: Handwerk, Gastronomie, Handel

Ein Handwerksbetrieb ohne große Konkurrenz ist mit Website Start ab 1.900 € gut bedient. Ein Restaurant bekommt bei uns ein Komplettpaket mit Website, Speisekarte und Reservierung zum Monatspreis. Ein Händler fährt mit einem Shopify-Shop ab 3.900 € am besten, selbst wenn er nur ein einziges Produkt verkauft.

Handwerk und Dienstleistung. Bevor wir über Seiten reden, fragen wir: Welches Problem soll die Website lösen? Das ist nicht immer der Umsatz. Es gab Zeiten, in denen Handwerker Aufträge ablehnen mussten – dann ist die Website vor allem ein Weg, Mitarbeiter zu finden. Und ein Friseur gewinnt mit zehn neuen Online-Kunden wenig, wenn niemand da ist, der sie bedienen kann. Der Umfang richtet sich danach, was die Website leisten muss. Ein Maschinenbauer aus unserem Kundenkreis braucht mehr Seiten, mehr Sprachen und mehr SEO als ein Friseur – hat über Anfragen aus dem Online-Marketing nach unserer Einschätzung aber auch ein Umsatzplus im sechsstelligen Bereich erzielt.

Gastronomie. Für Restaurants haben wir ein eigenes Paket: Website im eigenen Design, Speisekarte mit Allergenen, Events und Online-Reservierung, dazu Hosting, Updates und Rechtstexte. Es kostet ab 89 € im Monat, die Einrichtung 490 € einmalig oder nichts bei 24 Monaten Laufzeit. Trotzdem gilt: erst das Gespräch, dann der Preis.

Handel. Wer etwas verkaufen will, dem raten wir von Anfang an zu Shopify – auch bei nur einem Produkt. Shopify ist auf den Verkauf spezialisiert, bringt einen ausgereiften Bestellablauf mit, ist für Google gut aufgestellt, und Zahlungsarten sind mit wenigen Handgriffen angebunden. Auf einer eigenen Website müsstest du Bezahlung, Tracking und vieles mehr selbst einbauen. Einen Shop einzurichten ist schon anspruchsvoll genug, ohne das auch noch nachzubauen. Wie viel ein Shop kostet, hängt vom Sortiment ab: Eine Eigenmarke mit einem Produkt ist etwas anderes als 15.000 Artikel.

Baukasten, Freelancer oder Agentur?

Ein Baukasten wie Jimdo, Wix oder der Homepage-Baukasten von IONOS reicht nur, wenn du keine Konkurrenz hast und einfach gefunden werden willst: Name, Telefonnummer, Öffnungszeiten. Sobald du dich gegen andere Anbieter durchsetzen musst, fehlt die Vorarbeit, die eine Website erfolgreich macht.

Ich habe noch keinen Kunden erlebt, der mit einem Baukasten wirklich erfolgreich war. Die typischen Probleme: Die Seite zerschießt sich bei Änderungen, man muss sich jedes Mal neu einarbeiten, und selbst wenn mal etwas rankt, geht es beim nächsten Umbau wieder kaputt.

Bei WordPress ist es ähnlich, wenn auch aus anderen Gründen. WordPress ist kein Baukasten, sondern ein Redaktionssystem und läuft auf knapp 40 % aller Websites weltweit. Viele davon sind aus denselben fertigen Vorlagen zusammengeklickt, sehen gleich aus, sind oft langsam und gehen bei Google in der Masse unter.

Ob Freelancer oder Agentur, ist für mich nicht die entscheidende Frage. Eine Agentur muss nicht groß sein und auch keine zehn Spezialisten haben. Wichtiger ist, ob der Anbieter verstehen will, was dein Betrieb braucht.

Was kostet eine Website im Monat?

Bei uns ab 49 € netto im Monat (Betreuung Basis). Darin stecken Hosting auf Servern in Deutschland, tägliche Datensicherung, Überwachung, ob die Seite erreichbar ist, alle Updates, automatisch aktuelle Rechtstexte und deine E-Mail-Postfächer. Die Domain-Gebühr kommt dazu. Plus (119 €) und Pro (249 €) enthalten zusätzlich Änderungen nach Zuruf.

„Das mach ich selbst“ hören wir öfter. Wir behalten wichtige Kennzahlen im Auge, merken, wenn eine Seite offline ist, und reagieren sofort. E-Mail ist alles andere als trivial. Und wir arbeiten jeden Tag damit, nicht alle fünf Monate.

Was passiert, wenn eine Website keine Updates bekommt?

Sie wird angreifbar und rutscht rechtlich ins Abseits. Am 21. Oktober 2026 wurde eine kritische Lücke in PHP bekannt, der Programmiersprache hinter WordPress und vielen anderen Systemen. Darüber ließen sich ungepatchte Seiten ohne Passwort übernehmen. Wer seine Website nicht pflegt, merkt so etwas oft erst, wenn es zu spät ist.

Dazu kommt das Recht. Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: Wer online an Verbraucher verkauft, etwa in einem Shop, muss seine Seite barrierefrei gestalten. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Solche Regeln ändern sich laufend, und deine Website muss darauf vorbereitet sein. Unsere Rechtstexte kommen über unsere Agenturpartnerschaft mit eRecht24 und halten sich automatisch aktuell. Ändert sich bei dir etwas, etwa die Rechtsform, sagst du uns Bescheid, um den Rest kümmern wir uns.

Versteckte Kosten und typische Fallen

Die Domain gehört der Agentur statt dir, Bildrechte sind nicht geklärt, Rechtstexte fehlen, die Vertragslaufzeit ist lang. In Angeboten und Verträgen sehen wir so ziemlich alles. Lass dir vor der Unterschrift schriftlich geben, was dir am Ende gehört und was die Website nach dem Start im Monat kostet.

Eine Falle der anderen Art landet gerade wieder häufig in den Postfächern unserer Kunden: E-Mails nach dem Muster „Wir haben Ihre Website geprüft, sie ist abmahnfähig“. Oft steckt nichts dahinter, es ist reine Werbung. Ruhig bleiben und den Betreuer der eigenen Website fragen.

Checkliste: Fünf Fragen an jeden Anbieter

  1. Fragt der Anbieter zuerst nach deinem Ziel – mehr Kunden, neue Mitarbeiter, weniger Telefonanrufe –, bevor er über Farben und Vorlagen redet?
  2. Wer ist dein fester Ansprechpartner, und wie erreichst du ihn, wenn es klemmt?
  3. Was wird verbindlich zugesagt? Umfang, Termine und Abnahme gehören schriftlich ins Angebot, damit nichts ständig verschoben wird.
  4. Wem gehören Domain, Inhalte und Zugänge – und bekommst du sie jederzeit?
  5. Was kostet die Website nach dem Start im Monat, und was ist genau drin: Updates, Datensicherung, Rechtstexte, Postfächer?

Und eine sechste, die in keinem Angebot steht: Merkt man dem Anbieter an, dass er seine Arbeit gern macht? Eine Internetseite zusammenklicken kann heute fast jeder. Herauszufinden, welches Problem ein Betrieb wirklich hat, und daraus eine Lösung zu bauen, ist der eigentliche Job.

Wie läuft es bei uns ab?

Wir arbeiten vor allem für Betriebe in Schleswig-Holstein, und das Erstgespräch findet am liebsten bei dir statt. Wer sieht, wie ein Betrieb arbeitet, stellt bessere Fragen. Aus dem Gespräch entsteht eine Strategie, aus der Strategie der Umfang, und erst dann der Preis – schriftlich, als Festpreis.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen?

Eine einfache Seite ist in wenigen Tagen einsatzfähig, sobald Texte und Fotos da sind. Größere Projekte mit eigenen Funktionen, etwa ein Verleih mit Online-Buchung, brauchen sechs bis zehn Wochen. Oft hängt der Zeitplan an fehlenden Inhalten oder Freigaben, nicht an der Technik.

Was kostet eine Website mit 10 Seiten?

Website Standard umfasst bis zu acht Seiten ab 4.900 € netto. Bei zehn Seiten kalkulieren wir nach Aufwand – entscheidend ist weniger die Seitenzahl als die Frage, wie viel eigener Text und welche Funktionen dahinterstecken.

Wie teuer ist ein Webdesigner pro Stunde?

Bei uns kosten Einzelaufgaben ohne Paket 100 € netto pro Stunde.

Warum veröffentlicht ihr eure Preise?

Damit du vorher weißt, worauf du dich einlässt, und selbst entscheiden kannst, ob sich eine Anfrage lohnt. Dabei mag ich Pakete eigentlich nicht, denn jede Website ist anders. Die Preise sind Erfahrungswerte und Orientierung, keine Grenze – nach dem Gespräch bekommst du ein Angebot, das zu deinem Projekt passt.

Quellen

  1. W3Techs: Usage statistics and market share of WordPress (Stand 21.10.2026)
  2. IHK Hagen: Websites, Produkte und Dienstleistungen – Neue Regeln zur Barrierefreiheit
  3. Wiz: PHP2Shell – kritische Sicherheitslücken in PHP (21.10.2026)
Karina und Stephan am Strand

Geschrieben von

Stephan Beau

Ich bin Stephan Beau, Geschäftsführer der Beau Marketing GmbH in Satrup. Seit 2016 baue ich Websites und Shops für Betriebe im Norden – angefangen mit meinem eigenen Onlineshop. Software entwickle ich schon immer, vom C16 bis zu Apps in Swift. Im Ratgeber schreibe ich auf, was ich dabei in der Praxis gelernt habe.

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